HLW FW Kufsteinshare
Die diesjährige Erasmus+-Reise nach Ungarn hinterließ bei den teilnehmenden Schülerinnen einen bleibenden Eindruck. Eine Woche lang tauchten sie gemeinsam mit 8 Schülern und Schülerinnen der Partnerschule aus Babenhausen in Kultur, Geschichte und Alltag des Partnerlandes ein – und kehrten mit vielen neuen Erfahrungen zurück.
Schon die Anreise war für manche eine Herausforderung, doch die Vorfreude überwog deutlich. „Ich war noch nie so lange unterwegs, aber ich war einfach froh, bald in Ungarn anzukommen“, schilderte eine Schülerin ihre erste Etappe. Die herzliche Aufnahme durch die ungarischen Gastgeber Éva und Dorka, sorgte dafür, dass sich die Jugendlichen schnell wohlfühlten und neue Freundschaften knüpfen konnten.
Das Programm war vielfältig gestaltet und bot Einblicke in Schule, Natur und Geschichte Ungarns.
Besuch der Partnerschule und Biomimikry: Am Dienstag lernten die Jugendlichen das ungarische Schulsystem kennen und erkundeten anschließend mit ungarischen Schülern und Schülerinnen die Stadt Vác. Am Nachmittag standen naturwissenschaftliche Aktivitäten im Wald auf dem Plan.
Schloss Visegrád: Der Mittwoch führte die Gruppen zu einer historischen Festung, wo sie mehr über Ungarns Vergangenheit erfuhren und eine Wanderung in der umliegenden Natur genossen.
Ein Tag in Budapest: Besonders eindrucksvoll war für viele der Ausflug in die Hauptstadt Budapest. Am Vormittag wurde das exklusive Observatorium interaktiv erforscht. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten danach bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Parlament und die Matthiaskirche, die oft als „Bruder des österreichischen Stephansdoms“ bezeichnet wird. Neben Naturwissenschaft, Kultur und Architektur blieb auch Zeit, in internationalen Gruppen durch die Stadt zu spazieren – ein Programmpunkt, der vielen als persönliches Highlight in Erinnerung bleibt.
Positive Bilanz
Die Jugendlichen beschrieben die Atmosphäre als angenehm und betonten, wie wertvoll es war, Englisch im Alltag anzuwenden und Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Am Ende waren sich alle einig: Die Reise war ein unvergessliches Erlebnis, das sie jederzeit wiederholen würden.