HLW FW Kufsteinshare
Design und Kommunikation lassen sich nicht allein im Klassenzimmer vermitteln. Sie entstehen im Austausch, im Dialog mit der Praxis – und genau dort setzt die Bildungspartnerschaft zwischen der HLW FW Kufstein und dem WEI SRAUM Designforum Tirol an.
Als Schule mit einem Schwerpunkt auf Gestaltung und Medien war es ein konsequenter Schritt, diese Kooperation einzugehen. Sie erweitert den Unterricht um eine entscheidende Dimension: den direkten Zugang zur zeitgenössischen Designpraxis in Tirol.
Durch die Partnerschaft erhalten Schüler:innen regelmäßig die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragestellungen aus Design und visueller Kommunikation auseinanderzusetzen. Exkursionen nach Innsbruck sind dabei ein fixer Bestandteil – sie schaffen Raum für Beobachtung, Reflexion und Diskussion jenseits des Schulalltags.
Gleichzeitig öffnet der WEI SRAUM Türen in die Branche. Formate wie der Open Studio Day ermöglichen Einblicke in Arbeitsweisen, Denkansätze und Strukturen der Tiroler Design- und Agenturlandschaft. Für viele Schüler:innen ist das ein erster konkreter Kontakt mit möglichen Berufsfeldern – und eine wertvolle Orientierung für Praktika und den weiteren Weg nach der Ausbildung.
Ein weiterer Bestandteil der Kooperation ist die jährliche Auszeichnung der besten Diplomarbeiten im Bereich Mediendesign. Die prämierten Schüler:innen erhalten nicht nur eine Anerkennung für ihre Arbeit, sondern auch die Möglichkeit, sich gezielt weiterzuentwickeln: Ein gesponserter Workshop im WEI SRAUM bietet die Chance, neue Perspektiven kennenzulernen und das eigene gestalterische Verständnis zu vertiefen. Im heurigen Jahr wurden Sophie Landsmann, Stefanie Leps und Sarah Haupt ausgezeichnet.
Für die HLW FW Kufstein ist die Partnerschaft mit dem WEI SRAUM Teil eines größeren Verständnisses von Ausbildung: Gestaltung wird als gesellschaftlich wirksames Werkzeug verstanden, das Verantwortung, Haltung und Kontext verlangt. Die Verbindung zur regionalen Kreativszene schafft genau diesen Kontext. Sie ermöglicht es Schüler:innen, früh ein Netzwerk aufzubauen, Einblicke zu gewinnen und ihre eigenen Interessen zu schärfen.
Oder anders gesagt: Wer Gestaltung lernen will, muss sie auch erleben können.