Tanja Hechenberger

Medientag an Uni Innsbruck: Flut an Fakten und Fakes

Die Schülerinnen aus der 5CHW sind gerne einer Einladung von Frau Mag. Holzmann gefolgt, die den Medientag mitorganisierte. Zentrale Frage war: Wo informieren sich Jugendliche über das Weltgeschehen? Was macht Qualitätsjournalismus aus? Print oder Nicht-Print – das ist hier (auch) die Frage!
Es ist ein Mix aus neuen aber auch klassischen Medien. „Das eine muss das andere nicht ausschließen“, so Hermann Petz von der Moser Holding. „Jugendliche können gleichzeitig progressiv und retro sein, auf der einen Seite streamen sie Musik, hören aber auch Vinylplatten. Genauso gibt es eine haptische Mediennutzung und eine digitale.“ Das zeigte auch die TT-Jugendstudie: Die 14- bis 19-Jährigen informieren sich der Umfrage zufolge fast zu gleichen Teilen in sozialen Medien (70 Prozent) und aus der Tageszeitung (68 Prozent). Eine ganz neue Möglichkeit der Informationsbeschaffung ist z. B. die App TIK TOK. In 15-Minuten-Videos werden hier Botschaften an den Mann/die Frau gebracht. Informationen sollen laut Schülermeinungen „bildgewaltig, informativ und berührend“ zugleich sein.
Am Medientag wurde angeregt diskutiert. Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, Alexandra Föderl-Schmid (Süddeutsche Zeitung), Hermann Petz (Moser Holding) und Clemens Pig (APA) hielten spannende Vorträge.

Die Schülerinnen erhielten so die Gelegenheit, die Thematik von verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten. Der Nachmittag hat einmal mehr zum Nachdenken angeregt, die Flut an Informationen – digital oder analog – zu filtern und kritisch zu hinterfragen.