„Intercambio escolar“ zweiter Teil – Spanische Schüler/innen besuchen Österreich

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Ausflüge nach Innsbruck und München, Besichtigungen von Museen und Sehenswürdigkeiten, gemeinsame Schulstunden wie Kochen oder Spanisch oder Einkaufen von Souvenirs für die Familie, …

Nachlese aus Sicht einer Schülerin >>>

1spanien 2spanien 3spanien… außer bei oben genannten Aktivitäten verbrachten wir auch am Wochenende sehr viel Zeit mit unseren spanischen Gastgeschwistern. Um den „hermanos y hermanas“ unsere schöne Natur näher zu bringen, stand für uns alle am Samstag die „Kundler Klamm“ auf dem Programm – auch bei Regenwetter und Minusgraden. Wir waren beeindruckt, wie sich die SpanierInnen sofort wohl fühlten, als wir in eine urige und typisch österreichische Raststation einkehrten. Auch unübersehbar war, dass sie immer ihre Handys zückten, um Fotos zu machen. Im Anschluss an unsere Wanderung verbrachten wir bis zehn Uhr abends mit unseren SpanierInnen lustige Stunden im Wave, währenddessen sich die Österreicherinnen lieber auf der Liege entspannten. Denn, um ehrlich zu sein, es war, trotz all der witzigen und aufregenden Tage, auch eine anstrengende Woche. Wir bezeichneten uns schon selber als Vollzeitmütter. Danach ließen wir den Abend noch in einer Bar ausklingen. Am Sonntag hieß es für uns alle lange ausschlafen und das war auch der Tag, an dem wir gemeinsam mit unseren Familien etwas unternommen haben. Einige sind gemeinsam Mittagessen gegangen, andere sind nach Salzburg oder um den Wilden Kaiser gefahren. Später haben wir uns dann doch alle wieder versammelt, um bei Pizza und lauter spanischer Musik ein wenig zu feiern und zu tanzen.

Resümee
Zusammenfassend kann man sagen, dass so ein Schüleraustausch etwas sehr Besonderes ist, denn man knüpft Kontakte mit Menschen aus anderen Ländern, anderen Kulturen mit anderen Mentalitäten. Es war auch spannend zu beobachten, wie schnell man sich in ein neues Umfeld einlebt, fremde Sitten und Gewohnheiten annimmt und sich anpasst. Am letzten Tag hat der eine oder die andere schon eine Träne vergossen und wir waren alle traurig, uns von unseren Gastgeschwistern verabschieden zu müssen; schließlich sind wir zu einer großen Familie zusammengewachsen. Celine Kronbichler (4DHW)

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