Schüleraustausch – EINBLICKE und AUSBLICKE

Schüleraustausch - Spanien

„Bei meiner Gastfamilie und meiner Austauschschülerin Paula fühlte ich mich von Anfang an wohl und gut aufgehoben, weil sie alle sehr nett und freundlich zu mir waren.

Mein Gastvater machte uns jeden Tag frisch gepressten Orangensaft und ich entdeckte gleich am ersten Tag meine Liebe für die spanischen Cornflakes „Rellenos de leche“. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und dann fuhr uns meine Gastmutter zum Bahnhof.

Dort trafen wir uns mit Lea und ihrer Austauschschülerin Laura, Bianca und ihrer Austauschschülerin Marina und Manuela und ihrem Austauschschüler Pablo. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Madrid. Lea, Bianca, Manuela und ich hatten uns viel zu erzählen, denn jede wollte wissen, wie es denn bei den anderen in der Gastfamilie so läuft.

Schüleraustausch - SpanienDann gingen wir weiter durch eine der vielen Shoppingstraßen von Madrid in Richtung Círculo de Bellas Artes. Es gab viele tolle Shops und wir blieben oft stehen, um einen Blick hineinzuwerfen. Beim Círculo de Bellas Artes wusste ich am Anfang nicht was uns erwartete, als wir mit dem Lift bis ins oberste Stockwerk fuhren. Umso größer war mein Staunen, als ich die tolle Dachterrasse mit Café und Bar sah. Der Ausblick den man hier über ganz Madrid hatte war atemberaubend und wunderschön.“ (Manuela)
„Da wir da Wochenende mit unseren Gastfamilien verbrachten, beschlossen meine Austauschschülerin Lucía, ihre Mama Laura und ich einen Ausflug nach Madrid zu machen. Mittags gingen wir in verschiedene Tapas-Bars und ich aß Brot mit Tomatenpüree und Käse mit Jamón Serrano, gebratene Schweinsohren und Brot mit Calamari. Zum Abschluss zeigten sie mir den Bahnhof Madrid-Atocha. In der alten Bahnhofshalle befindet sich ein tropischer Palmengarten mit Schildkröten. In dieser schönen Wartehalle fühlt man sich gar nicht wie in einem Bahnhof. Am Abend waren wir alle müde; wir machten es uns zu Hause gemütlich und schauten einen Film, en español, claro“. (Lisa)

 

AUS SICHT DER LEHRPERSON

Es braucht ordentlich Mut, um sich so einem Experiment auszusetzen. Eine Woche lang Familie bzw. Eltern zu tauschen, die anders „ticken“, andere Gewohnheiten pflegen, später zu Mittag und Abend essen, kein Wort Deutsch sprechen und die man mit den eigenen Basiskenntnissen kaum bis gar nicht versteht. Die äußerst herzliche Begrüßung am Bahnhof in Villalba und das Umsorgtwerden durch die ganze Woche hindurch, als wäre es die eigene Tochter, hat die Spanischschülerinnen der vierten Jahrgänge sicher ermutigt, in eine etwas andere Kultur und Gesellschaft einzutauchen. Aus meiner Sicht wurden durch das Mit-Leben in der Familie, das Er-leben von Unterricht an unserer Partnerschule (IES „Lázaro Cárdenas“), die Begegnung mit der Bürgermeisterin des 60 000 Einwohner zählendes Villalbas und durch die interessanten Exkursionen viele Lernprozesse in Gang gesetzt, das Verstehen der spanischen Sprache erhöht, die interkulturellen Kompetenzen vertieft, spanisches Vokabular (besonders Schimpfwörter) erweitert. Dieser erste SchülerInnenaustausch wurde so aus meiner Sicht ein äußerst gelungenes Experiment.

Gruppenfoto

Gruppenfoto

UNSERE EXKURSIONEN

Madrid: Spaziergang durch das Madrid der Habsburger und Bourbonen und Besuch eines der weltweit bedeutendsten Museen (El Prado).

El Escorial: Klosterpalast von Philipp II ab 1563 innerhalb von 21 Jahren auf einer Fläche von 207 x 161 m erbaut.

Segovia: Rundgang durch die 87 km nordwestlich von Madrid gelegene Provinzhauptstadt, von der UNESCO ausgezeichnet mit dem Prädikat „Kulturerbe der Menschheit“, einem beeindruckenden Aquädukt aus der Römerzeit und der „Dame der Kathedralen“ (eine prächtige gotische Kathedrale).

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer spanischen parejas vom 10. – 17. März 2016.

Plaza Mayor

Plaza Mayor

Melanie u. Paula

Melanie u. Paula

Peter Salvenmoser

Spaß kam nicht zu kurz

Comments are closed.